Bereits im Juni hab ich gemerkt, dass mein Business stagniert. Es ist einfach nicht mehr genug geflossen.
Solche Zeiten sind Zeiten, in denen sich wirklich was verändert. Wenn das Alte nicht mehr trägt, das Neue aber noch nicht so greift wie gewünscht, dann ist das eben kein Zeichen von Scheitern, sondern Ausdruck davon, dass eine größere Wandlung bevorsteht.
Astrologisch haben solche Zeiten oft mit Pluto- oder Uranus-Übergängen zu tun. Mir hat es sehr geholfen, zu wissen, dass ich gerade etwas erlebe, was Menschen – wenn überhaupt – nur ein einziges Mal in ihrem Leben erleben. Die Rede ist von einem Pluto-Übergang über meinen Mond. Pluto-Übergänge können sich sehr gnadenlos anfühlen. In jedem Fall haben sie mit dem berühmten „Loslassen“ zu tun. Übergänge über persönliche Planeten sind nicht selten Identitätsübergänge.
Du wirst – wenn du dich einlässt – mehr du selbst. Mehr die, die du tief drinnen bist. Und das entsteht nicht über Nacht.
Falls du dazu mehr erfahren möchtest: Ich habe einen Artikel über Pluto-Transite geschrieben.
Diese Art von Übergängen sind übrigens genau die, die ich in meinen Mentorings begleite.
Inhaltsverzeichnis
ToggleIch muss gar nichts außer lebendig sein und irgendwann sterben
Zurück zu meiner Situation Ende im Juni und Juli. Ich hätte jetzt Business übers Knie brechen können. Es muss aber! Es muss aber! Es muss aber!
Das bin ich aber nicht. Ich liebe den lakonischen Spruch: Ich muss gar nichts außer lebendig sein und irgendwann sterben.
Stattdessen hab ich mich rausgenommen aus der Geschichte, wie es gerade nicht geht, und mich bewusst in den Übergang gestellt.
Ich hab gefragt: wo fließt es denn? Und was, wenn mein Business weiter wachsen darf, ohne dass es mein ganzes Leben allein tragen muss?
Genau in diesem Fragen lag für mich schon die heilige kosmische Ordnung, nach der dieser Monat gesucht hat. Nicht kontrollieren. Nicht erzwingen. Sondern herausfinden, wo es wirklich fließt.
Der Juli war die Antwort auf diese Frage. Nicht in Worten, sondern im echten Leben: mein Business hat Luft zum Atmen bekommen.
Ein Sechser im Lotto
Ich habe aktiv gesucht. Nach der Kapitulation im Juni war mir klar, dass ich nicht mehr wollte, dass mein Business alles allein tragen muss.
Also habe ich mich umgeschaut nach anderen Wegen, Geld zu verdienen, ohne dass gleich wieder alles an einem einzigen Strang hängt.
Und dann habe ich diese Stelle gefunden.
Zwanzig Stunden die Woche, erstmal befristet bis Ende September, vielleicht bis Jahresende. Ich helfe einem internationalen Start-up dabei, Ordnung zu schaffen. Es fühlt sich eher nach einem Projekt an als nach einem klassischen Job. Guter Kaffee, gutes Essen, Menschen aus aller Welt. Ich hätte nie gedacht, wie gut es sich anfühlt, dort zu sein und das zu tun, was ich gut kann.
Als eine Frau aus meinen Netzwerken mich darauf ansprach, ob es nicht schlimm sei, nach den Jahren der Selbständigkeit wieder angestellt zu sein, wusste ich wirklich nicht, wie sie angesichts von meiner Freude und Begeisterung auf diese Frage kommt. Meine Antwort:
Es ist mir wichtig, ein Leben zu führen, das aus mir heraus stimmig ist, und nicht aus einer Idee heraus, wie Selbstständigkeit auszusehen hat.
Es war eine große Umstellung. Der Juli war stark davon geprägt, mich neu einzurichten in einem Rhythmus, den ich lange nicht hatte. Aber ich fühl mich sauwohl damit. So wohl, dass ich einen Moment festhalten möchte:
Ich stand an einem der Fenster, ein wirklich guter Tee in der Hand, und hab über die Stadt geschaut. Toll, dass ich das gefunden hab, hab ich gedacht.
Toll, dass ich das gefunden hab.
Warum ich Zahlen liebe
In einer Meditation in der Maya-Tradition wurden Zahlen genannt und mantraartig wiederholt. Es hieß, das bringt einen zurück in eine kosmische Ordnung. Bei mir hat es einfach „KLICK“ gemacht. Natürlich! Und mir wurde in diesem Moment klar, warum ich Zahlen schon mein Leben lang so liebe. Zahlen haben mit Ordnung zu tun. Mit etwas, das größer ist als das, was gerade durcheinander scheint.
Und das Business?
Es läuft weiter. Jetzt hat es endlich den Platz, den es braucht, um atmend zu wachsen. Nicht mehr allein, nicht mehr im Hauruck-Verfahren, sondern in seinem eigenen Tempo. Es ist wie so oft: Ist erst der Druck weg, kann sich alles fließend entfalten. Ich bin mir sicher: Jetzt stimmt die Richtung.
Der Astro-Salon
Der erste Astro-Salon sollte im Juli stattfinden. Es gab keine Anmeldungen, deshalb ist er ausgefallen. Ich lass mich davon nicht entmutigen. Es hat noch nicht gezündet. Ich bleibe dran.
Bloggen mit Claude, dank Judith Peters
Um Meilen vorangebracht hat mich im Juli die Summer Blogging School von Judith Peters: sechs Live-Workshops zum Thema Bloggen in der KI-Ära.
Ich lerne dort, wie ich Claude für meinen Blog und mein Business einsetzen kann. Judith ist eine Pionierin und eine Geberin. Bei ihr bekommt man immer mehr, als man erwartet.
Ich habe seitdem viel weniger Berührungsangst mit den technischen Aspekten vom Online-Business. Judith hat es in ihrem „Wow – ist das heutzutage alles easy! Habitus“ geschafft, dass ich meinen Newsletter entschlossen weiter automatisiert habe, meine Domain mit der Google-Search-Konsole verbunden habe und mittlerweile munter mit Claude arbeite, und zwar so, dass der Arbeitsaufwand spürbar gesunken ist.
Was im Juli sonst noch los war

Ich liebe es, mit offenen Augen durch die Stadt zu wandern.


Dieses Wasser zu trinken ist einfach besonders.

Mein Wochenende in Oldenburg/Holstein war bezaubernd.
Was ich im Juli gebloggt habe
Los ging es mit dem Monatsrückblick auf den Juni 2026.
Kapitulieren statt kämpfen. Echt jetzt? Im Artikel erfährst du, warum ich das empfehlen kann und wann.
Last but not least: Meine Mondreihe ist nun vollständig. Teil 4 handelt vom Mond, dem Gefühl von Zuhause und der Astrogeografie.
Mein Song des Monats Juli
Der Song „Boots of Spanish Leather“ ist einer meiner Evergreens. Diese Version von Nanci Griffins habe ich im Juli neu entdeckt. Ich bin mir nicht sicher, ob sie Bob Dylan toppen kann, aber sie ist mindestens nah dran.
In die Kristallkugel geschaut für August 2026
Bereits am kommenden Wochenende werde ich nach Zürich fliegen, um Michèle Todesschini und einige Frauen aus meiner Ausbildung live zu treffen.
Wir werden zusammen essen, zusammen Zürich unsicher machen und vor allen Dingen: ZUSAMMEN ZAUBERN, sprich: energetisch arbeiten.
Ich freue mich riesig auf dieses besondere Wochenende.
Im Anschluss geht es direkt energetisch weiter. Ich nehme an einer energetischen Reinigung in der Tradition der Maya teil.
In diesem Zusammenhang bin ich übrigens – wie weiter oben erwähnt – auf die kosmischen Zahlen gestoßen.
Das alles passiert, während Pluto zum zweiten Mal exakt über meinen Geburtsmond zieht. Ich kann dir gar nicht sagen, wie besonders ich diesen Transit finde und wie sehr ich es feiere, dass ich einen solchen Übergang nicht nur erlebe, sondern vor allen Dingen gestalte.
Allein von Plutos erstem Übergang im Februar 2026 bis jetzt ist derart viel an Transformation passiert, dass ich superneugierig darauf bin, welche Frau ich am Ende des Prozesses am Jahresende geworden sein werde.
Ein wunderschöner Auftrag wartet Ende August auf mich, der auch wieder mit dem Mond zu tun hat. Eine Kundin möchte ihrer Enkelin ein Horoskop schenken. Das Mädchen feiert im Herbst seine Mondzeit – ein Ritual für den Übergang vom Mädchen zur Frau.
„Toll, dass du sowas auch machst“, sagte die Kundin. Und ich sage: Dieser Auftrag gehört mit zu den Allerschönsten!
Frage mich also immer gerne, wenn du nach einem besonderen Geschenk für eine besondere Gelegenheit suchst.
Es ist sicher kein Zufall, dass ich in einem Monat voller eigener Übergänge einem Mädchen begegne, das gerade ihren eigenen feiert.
Wir sind alle unterwegs, vom einen ins nächste. Genau das nennt sich Leben.
Du kannst dein Horoskop lesen.
Oder du kannst beginnen, es zu leben.
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PS: Ich arbeite bewusst mit KI als Reflexionsraum. Inhalt, Haltung und Worte bleiben meine.




