Ich hätte nie gedacht, dass der Juni ausgerechnet durch Kapitulation einer der lebendigsten Monate meines Jahres werden würde.
Ich hatte bereits Ende Mai das merkwürdige Gefühl, dass mein Business sich schlafen legt. Das war sehr seltsam, und ich habe zunächst mal beschlossen, das einfach nicht zuzulassen. Frei nach meinem Motto: „Ich entscheide, was geschieht.“
Was mein Business nicht davon abhielt, aus einem Mittagsschläfchen in einen Tiefschlaf zu fallen. 😄
Wie jede Unternehmerin kenne auch ich mehr oder weniger stark schwankende Umsätze.
Was ich bisher nicht kannte: einen Monat mit so gut wie GAR KEINEN Umsätzen.
Hat mich das beunruhigt? Unbedingt!
Dachte ich: Jetzt scheitere ich? Jepp.
Hat sich das schrecklich angefühlt? Ebenfalls ja.
Aber gleichzeitig war da etwas anderes. Und das war der ehrliche Wunsch, nicht einfach mehr zu tun, mehr zu pushen, aus Angst neue Business-Strategien für DIE LÖSUNG zu halten. Ich gehe noch einen Schritt weiter und nenne es: einen tiefen Wunsch ZU KAPITULIEREN.
Bei vielen löst das Wort „Kapitulation“ Abwehr aus. Darf man als Unternehmerin überhaupt kapitulieren? Ist das nicht das Eingeständnis, machtlos zu sein? Gescheitert zu sein?
Für mich hatte es eine ganz andere Wirkung. Freiheit nämlich.
Erst war da ein zwanghaftes: „Oh nein! Das darf einfach nicht wahr sein. Das will ich nicht.“
Dann wurde daraus die ganz ernsthafte Frage: Wer bin ich denn ohne laufendes Business?
Und während das Business weiter schlief, öffnete ich neue Türen. Wichtig war mir, so ungewöhnlich wie möglich zu denken und zu handeln. So ehrlich wie ich kann hinzuschauen und mich zu fragen:
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ToggleWas will ich gerade wirklich?
Nicht in fünf Jahren. Nicht, wenn alles wieder läuft. Sondern jetzt.
Ich begann, Türen zu öffnen, Bälle in die Luft zu werfen. Erstmal, weil ich musste. Ich sage es ganz ungeschminkt, weil ich weiß, dass alle es kennen:
Ich musste mich in Bewegung setzen, weil ich sonst immer nur weiteren Stillstand reproduziert hätte.
Ich weiß mittlerweile, wie ich mich durch äußerst unangenehme Zustände führen kann. Es beginnt immer mit der Entscheidung, auszusteigen aus der Geschichte, die mir meine Angst erzählt. Neugierig zu werden auf neue Erfahrungen.
Deshalb habe ich mich gefragt: Worauf hätte ich Lust? Und diese Frage markierte den Wendepunkt dieses Monats.
Ich habe einen Spanisch-Konversationskurs an der Volkshochschule gebucht. Zwischen der Entdeckung des Kurses und meinem ersten Unterricht lagen keine zwei Stunden. Buchen. Losfahren. Spanisch sprechen.
Außerdem habe einen Lebenslauf geschrieben. Diese Übung kann ich allen nur empfehlen. Nicht, weil du dich vielleicht bewerben möchtest, sondern weil sie dir zeigt, wie viel Leben bereits in dir steckt.
Mich hat dieser Lebenslauf regelrecht umgehauen. So viele Stationen, so viel Lebenserfahrung. Das ist das eine. Das andere, das noch mächtiger ist, ist, dass ich dadurch erkannt habe, worum sich mein ganzes (berufliches) Leben eigentlich dreht.
Immer um die Erlaubnis, alles zu leben, was in uns steckt.
Immer um die Geschichten, die das Leben selber schreibt. Immer um pure Lebendigkeit.
Dorthin zu gehen, wo die Angst sagt: Nein, das kannst du nicht. Das bist du nicht. Das brauchst du nicht.
Und zu wissen: Ich muss selber herausfinden, ob das stimmt oder nicht.
Die Magie des Tonstudios
Ich war außerdem erneut im Tonstudio. Diesmal mit einer Kundin im Rahmen ihres Mentorings. Dort stand ein Schlagzeug. Meine Kundin hatte noch nie zuvor eines gespielt. Sie setzte sich hin. Plötzlich war da eine Kraft. Eine Wildheit. Eine Lebendigkeit, die uns beide überrascht hat.
Sie hat ganz offensichtlich jenseits der Hemmungen, die sie zunächst mal hatte, einen tiefe Kraft in sich entdeckt. Solche Momente sind unbezahlbar!
Wenn du dich fragst, was es mit dem Tonstudio auf sich hat, empfehle ich dir diesen Artikel dazu.
Was ich von der Fußball-WM über das (Business)Leben lerne
Während ich selbst durch eine Phase gehe, in der sich vieles unsicher anfühlt, sehe ich Senegal 85 Minuten lang verdient mit 2:0 führen.
Drei Minuten später steht es 2:2. Alles, was eben noch sicher schien, ist plötzlich offen.
Und ich frage mich: Habe ich etwas von der Power der belgischen Mannschaft? Könnte ich nach einem solchen Rückschlag kurz vor Ende des Spiels nochmal zurückkommen? Der Juni hat mir gezeigt: JA!
Nichts ist je endgültig: weder der Erfolg noch der Rückschlag.
Unternehmertum ist für mich die Fähigkeit, auch dann weiterzuspielen, wenn gerade alles gegen dich zu sprechen scheint.
Die Entstehung eines Astro-Salons
Aus all diesen Erfahrungen und Bewegungen ist im Juni dann der Astro-Salon entstanden. Wieder die Frage: Was will ich?
Ich wünsche mir Räume, in denen Astrologie nicht nur verstanden sondern erlebt wird. Räume, in denen wir schreiben. Spüren. Einander begegnen. Entdecken.
Der erste Astro-Salon gehört dem Mond. Das ist kein Zufall, denn vom Mond lernen heißt für mich vor allem eines: Empfangen lernen.
Und dazu braucht es gelegentlich ganz offensichtlich nicht mehr und nicht weniger als eine Kapitulation. 😂
Was im Juni sonst noch los war

Das Konzept: eine Live-Band, die populäre Songs spielt. Die Texte der Songs an die Wand
projiziert. Und ALLE singen sie gemeinsam. Eine wunderbare Idee. Berauschende Stimmung!

Was ich im Juni gebloggt habe
Der Juni ist einer der wenigen Monate, in denen es beim Monatsrückblick auf den Mai geblieben ist.
Mein Song des Monats Juni
Im Juni habe ich einen Song zum ersten Mal gehört, der mich förmlich umgehauen hat. Seitdem habe ich ihn in Endlos-Schleifen wieder und wieder gehört. Im ersten Moment dachte ich: Das ist doch Bob Dylan? Aber ganz klar ist der das dann doch nicht. Hör selbst, wie „How does it feel“ auf dich wirkt.
In die Kristallkugel geschaut für Juli 2026
Direkt heute Abend startet die Summer Blogging School von Judith Peters. Bloggen in der KI-Ära: 6 Live-Workshops, in denen ich lerne,
Claude einzusetzen – für meinen Blog und mein Business! An dieser Stelle mache ich super gerne Werbung für Judiths Arbeit. Sie ist eine Pionierin und eine „Geberin“: Irgendwie bekommt man immer mehr, als man erwartet.
Was ich im Juni nicht gemacht habe, werde ich im Juli tun. Meine Blogreihe zum Thema „Mond im Horoskop“ bekommt einen vierten und vorerst letzten Teil. Dieser behandelt das Thema „Mond und das Gefühl von Zuhause“. Der Mond im Horoskop hat überraschend viel damit zu tun, wo und wie du wohnst. In der Astrogeografie, mithilfe derer du deine Kraftlinien weltweit erkennen kannst, spielt der Mond eine Schlüsselrolle.
Ich werde so gut wie alle verbleibenden WM-Spiele anschauen. Einen neuen Favoriten habe ich nach dem Ausscheiden Deutschlands noch nicht;
tendiere aber gerade zu Paraguay. Denn wenn der Rest der verbliebenen Mannschaften ebenfalls an Paraguay scheitert, war Deutschland eben nur der Anfang von etwas ganz Logischem. 😂😂
Am Abend des 13.7.2026 findet mein erster Astro-Salon statt. Er ist dem Mond gewidmet. Ich freu mich riesig drauf, den Salon am Vorabend des „mondigsten“ aller Neumonde zu eröffnen: dem Neumond im Zeichen Krebs. Übrigens: Es sind noch Plätze frei.
Ende Juli steht wieder ein Ausflug im Familienrahmen an. Ich werde meine Schwester und ihren Freund in Schleswig-Holstein besuchen.
@Oldenburg in Holstein: Ich weiß schon jetzt, dass du eine Reise wert sein wirst.
Wenn ich den Juni auf eine einzige Frage reduzieren müsste, wäre es diese: War ich heute lebendig?
Lebendigkeit: Genau das wünsche ich dir.
Du kannst dein Horoskop lesen.
Oder du kannst beginnen, es zu leben.
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PS: Ich arbeite bewusst mit KI als Reflexionsraum. Inhalt, Haltung und Worte bleiben meine.




